LeoTrading           Professionelle Elliott-Wellen Analysen für Trader und Anleger
 

» Das Elliott-Wellen Prinzip

    In den späten 1920er Jahren entdeckte der Amerikaner Ralph Nelson Elliott, dass die Entwicklung der Finanzmärkte nicht chaotisch ist, sondern sich diese Märkte in bestimmten Zyklen bewegen, die von Emotionen bzw. von massenpsychologischen Effekten, der menschlichen Aktionen abhängen. Ralph Nelson Elliott fand im Laufe der Jahre heraus, dass sich die massenpsychologischen Vorgänge in immer wiederkehrenden Mustern, wie Ebbe und Flut, wiederholen. Diese lassen sich in sogenannte Wellen unterteilen.

     

     

        

    Skizze Elliott-Wellen Grundmuster

    Ralph Nelson Elliott stützte seine Arbeit auf die Dow Theorie, welche Kursbewegungen auch als Wellen definiert, Elliott entdeckte jedoch die fraktale Natur dieser sich wiederholenden Kursbewegungen. Das Analysieren und Erkennen dieser Muster erfordert viel Erfahrung und Übung, da sich diese Wellenmustern, auf unterschiedlichen Ebenen ineinander verschachteln. Außerdem fand Elliott heraus dass ein Grundzyklus aus zwei Basiswellen, einer Impulswelle und einer Korrekturwelle besteht. Die fünf Wellen (1-5) bilden einen Impuls (Impulswelle), die drei Wellen (abc) bilden eine Korrektur (Korrekturwelle). Aus diesem Grundprinzip mithilfe dessen seither eine klare Abgrenzung zwischen Hausse- und Baissemärkte möglich ist setzten sich alle Kursbewegungen an den Finanzmärkten zusammen. Er nannte diesen Effekt "Das Elliott-Wellen Prinzip".

     

     


            Skizze Elliott-Wellen Prinzip

            Die von Ralph Nelson Elliott entdeckten Fraktale wurden erst in den 1980er Jahren von der Wissenschaft erkannt. Mandelbrot bewies die Existenz der fraktalen Struktur in allen Arten von Objekten und Lebensformen, ein Phänomen das Elliott bereits in den 1930er Jahren erkannt und verstanden hatte.

            Zusätzlich zu dem Elliott-Wellen-Prinzp stützte Elliott seine Marktprognosen auf die Fibonacci Zahlen. Die Verhältnisse der Wellen zueinander werden durch den goldenen Schnitt oder das Fibonacci-Verhältnis (0,238 / 0,382 / 0,500 /  0,618 / 0,764 / usw.) bestimmt.

            Mit der Veröffentlichung seiner Erkenntnisse wurden seine Grundlagen für Analysten wie Frost, Prechter und die professionellen Trader zugänglich. Mithilfe der Elliott-Wellen Theorie lassen sich Prognosen erstellen, die gleichermaßen auf Aktien, Aktienindices, Rohstoffmärkte und Währungen anwendbar sind.





             





          © 2000 - 2018 LeoTrading - All rights reserved.